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1999/2000
Jahresbericht der Außenstelle Kairo
Alexander Haridi
Kontinuität
und Veränderung in der arabischen Welt
Die arabische Welt erlebte 1999 den Beginn
eines politischen Generationenwechsels. Nach König Hussein
von Jordanien verstarb Isa bin Salman Al-Khalifa, der Herrscher
über das Emirat Bahrain, später dann König Hassan
I von Marokko. In Ägypten wurde der inzwischen zweiundsiebzigjährige
Präsident Mubarak durch ein Referendum mit 93,79% Ja-Stimmen
für eine vierte, sechs Jahre dauernde Periode in seinem Amt
bestätigt. Gegenkandidaten standen nicht zur Wahl.
Damit ist entschieden, daß die großen
politischen Linien in Ägypten weiter verfolgt werden. Innenpolitisch
gehören dazu folgende Balanceakte: die islamistischen Radikalen
bekämpfen, aber deren Sympathisanten für den Staat gewinnen
und den Nährboden des Extremismus austrocknen; die Liberalisierung
des dominanten staatlichen Sektors fortführen, aber soziale
Unruhen vermeiden und staatstragende Schichten dem Regime nicht
entfremden; die aufwendigen landwirtschaftlichen und industriellen
Megaprojekte vorantreiben, aber gleichzeitig die Staatsfinanzen
konsolidieren. Letztere Projekte dienen als Migrationsventil für
das extrem überbevölkerte Niltal (über 12.000 Menschen
pro km2 in Kairo).
Einen neuen Akzent in der Fortführung
der bisherigen Regierungspolitik setzte Präsident Mubarak durch
eine Umbildung des Kabinetts. Neuer Ministerpräsident wurde
der Ökonomie-Professor Atif Ubaid, der in vorangegangenen Regierungen
mit der Privatisierung der Staatsbetriebe beauftragt war, von konservativen
Gegenspielern im Kabinett aber gebremst wurde. Durch die Beförderung
Ubaids zum Premierminister wurden die wirtschaftsreformerischen
Kräfte gestärkt. Im selben Kabinett befindet sich nun
übrigens ein zweiter DAAD-Alumnus. Nach dem Minister für
religiöse Angelegenheiten, Dr. Hamdi Zaqzuq, der in München
in Philosophie promoviert worden ist, gehört nun auch Dr. Ibrahim
El Dimeery zum Kabinett. Herr Dimeery leitet das Ressort Transport,
Kommunikation und Zivile Luftfahrt und hat seinen Doktorgrad an
der RWTH Aachen in Verkehrsplanung erworben.
Die zwei Minister, die sich im Kabinett
mit Bildungsfragen beschäftigen (Erziehungs- und Hochschulminister),
sind im Amt geblieben. Zwar zog mit Ali Hilal Al-Disouki, ehemals
Dekan der Fakultät für politische Wissenschaften und Ökonomie
an der Cairo University, ein Kenner und Kritiker des ägyptischen
Bildungssystems in die Regierungsmannschaft ein, doch ist er nicht
mit Bildungsfragen, sondern mit der Führung des Jugendministeriums
beauftragt worden.

Reform
des ägyptischen Hochschulssystems?
Mit dem Verbleib des Ministers für
Hochschulwesen, Professor Moufid Shehab, ist also auch im Bereich
der tertiären Bildung mit Kontinuität zu rechnen. Die
Ernennung des ehemaligen Präsidenten der angesehenen Cairo
University im Jahre 1997 hatte Hoffnungen auf umfassende Reformen
wach werden lassen. Zu größeren Veränderungen ist
es aber bis Ende 1999 nicht gekommen.
Auffällig ist jedoch, daß die
Verbesserung der ägyptischen Leistungsfähigkeit in den
Bereichen Bildung und Forschung im politischen Diskurs einen herausragenden
Platz eingenommen hat. Präsident Mubarak forderte bei mehreren
Gelegenheiten eine "Renaissance der Technologie und der Wissenschaften"
in Ägypten. In der Tat benötigt Ägypten ein besseres
Ausbildungssystem und eine innovativere Forschung, um die ehrgeizigen
nationalen Entwicklungsprojekte zu realisieren und im internationalen
Handel seine Wettbewerbsposition zu behaupten. In den achtziger
und neunziger Jahren war es das mit dem Internationalen Währungsfonds
und der Weltbank durchgeführte Strukturanpassungsprogramm,
jetzt sind es die Verpflichtungen gegenüber der Welthandelsorganisation
und der Europäischen Union, die zum stetigen Abbau der Zollschranken
zwingen und Ägypten damit der internationalen Konkurrenz öffnen.
Daß diese Erkenntnis in der Bereitstellung umfangreicherer
Mittel für den Bildungs- und Forschungsbereich umgesetzt würde,
war bis 1999 nicht erkennbar. Ebenso wenig wahrzunehmen waren strukturverändernde
Reformen im Bildungsbereich. Richtig ist aber, daß über
das "Wie" einer Reform in ägyptischen Fachkreisen
diskutiert wird.
Den institutionellen Anstoß dazu
gab Hochschulminister Moufid Shehab Ende 1998, indem er eine Nationale
Kommission mit dem Auftrag einsetzte, eine mittel- und langfristige
Strategie zur Reform des Hochschulwesens auszuarbeiten. Die Oberziele
einer solchen Reform sind Qualitätssicherung und die Diversifizierung
der Finanzquellen.
Es ist schon jetzt abzusehen, auf welche
beharrenden Kräfte die Reformvorhaben stoßen werden.
Die staatlichen ägyptischen Universitäten sind wie Behörden
organisiert und deshalb ebenso schwierig zu reformieren wie diese.
Veränderungen werden den Widerstand des meist beamteten Lehr-
und Verwaltungspersonals hervorrufen. Die Einführung von Studiengebühren
könnte Unruhe in der Studentenschaft provozieren. Vom Regime
gewünscht ist hingegen, den universitären Raum politikfrei
zu halten, um der Unterwanderung durch Radikale keinen Raum zu bieten.
Sehr schnell kann deshalb eine Auseinandersetzung um die Reform
der Universität als "politische Unruhe" interpretiert
werden. Ereignisse dieser Kategorie werden dann gemäß
der Logik der inneren Sicherheit behandelt, die nicht die der Reform
ist.
Das Hochschulministerium ist sich dieser Gefahren bewußt und
hat deshalb keine kleine Gruppe von Experten mit der Studie betraut,
sondern eine repräsentative "Nationale Kommission",
die sich zum Großteil aus Personen zusammensetzt, die als
Hochschullehrer selbst Teil des Systems sind. Dieses Vorgehen mag
die Akzeptanz der Reformvorschläge erhöhen, wird deren
Radikalität allerdings die Spitze nehmen. Für Februar
2000 ist eine Konferenz geplant, in der die Vorschläge der
Kommission öffentlich präsentiert werden sollen.

Privatuniversitäten
gewinnen Terrain
Während die überlaufenen, schlecht
ausgestatteten und unterfinanzierten staatlichen Universitäten
der Reform harren, formieren sich auf dem privaten Sektor immer
zahlreicher neu gegründete Lehranstalten, die hohe Studiengebühren
erheben. Zunächst vom Staat mißtrauisch beäugt,
sind 1999 nun vier sogenannte " Privatuniversitäten"
per Präsidentendekret zugelassen worden. Vier weitere haben
ihre Zulassung beantragt.
Diese Universitäten sind zu 100% privat
finanziert. Sie leben zur Zeit allerdings von der akademischen Substanz
der staatlichen Universitäten. Drei der vier Präsidenten
haben vormals staatliche Universitäten geleitet. Das Lehrpersonal
wird aus staatlichen Universitäten rekrutiert, was für
die Dozenten finanziell einträglich ist, ihnen aber kein Ansehen
verschafft. Im Gegenteil, das in der staatlichen Universität
erworbene Prestige wird in der privaten Universität kapitalisiert.
Das Ansehen der neuen, privaten Institutionen
ist nicht nur deshalb niedriger, weil Neugründungen nun einmal
ihre Reputation erst aufbauen müssen. Nicht imagefördernd
ist, daß die privaten Universitäten, anders als die staatlichen,
keinen Numerus Clausus erheben und deshalb - so wird allgemein vermutet
- die Kinder der Reichen anziehen, damit aber nicht immer die besten
Köpfe. Wie aussagekräftig allerdings die Durchschnittsnote
eines auf Auswendiglernen beruhenden Abitursystems ist, das zudem
inflationär gute Noten erteilt, steht auf einem anderen Blatt.
Objektiv begründet ist jedenfalls die Kritik, die den Privaten
vorwirft, nicht in die Forschung und die Ausbildung eines eigenen
akademischen Lehrkörpers zu investieren. Hier dominiert wohl
die Investorenlogik, die in Ägypten bestenfalls mittelfristig
rechnet. Aber dennoch, schon heute ist die Ausstattung der Privatuniversitäten
moderner, die Betreuungsrelation günstiger, die Verwaltung
effizienter und die Bezahlung (und damit vielleicht auch die Motivation)
der Lehrkräfte besser. Im Zusammenhang mit der Gründung
privater Universitäten ist in Ägypten auch die Rede von
einer britischen, französischen und schließlich auch
einer deutschen Universität. Dabei kommen Wunschdenken und
Realität manchmal durcheinander. Richtig ist wohl, daß
nicht nur die britische Regierung, sondern auch die französische
und die deutsche eine solche Universität ausschließlich
als private Initiative begrüßen.

Erster Nobelpreis
in Naturwissenschaften an Ägypter
Die Verleihung des Nobelpreises an den
in den USA lebenden, ägyptischstämmigen Chemiker Ahmed
Suweil wurde in Ägypten mit Stolz aufgenommen. Zum ersten Mal
in der Geschichte des Nobelpreises wurde ein Ägypter und Araber
in den Naturwissenschaften mit dem begehrten Preis ausgezeichnet.
Für Ägypten ist dies insgesamt bereits der dritte Preis.
Vorher waren Präsident Anwar Sadat mit dem Friedens- und der
Autor Naguib Machfus mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden.
Der Naturwissenschaftler Suweil hat an der Universität Alexandria
den Master of Science erworben. Er wurde 1976 in den Vereinigten
Staaten promoviert und setzte dort seine wissenschaftliche Karriere
fort.
Dass nun ausgerechnet einem im Ausland
lebenden Landsmann diese Ehrung zuteil wurde, ist in Ägypten
aber nur maßvoll zum Anlaß genommen worden, die Situation
der einheimischen Forschung zu kritisieren. Suweil selbst gab in
einem Interview zu Protokoll, daß in Ägypten zuwenig
in Teams geforscht werde. Der für Forschung zuständige
Minister Moufid Shehab las aus der Verleihung des Preises immerhin
heraus, daß ägyptische Forscher unter günstigen
Rahmenbedingungen Spitzenleistungen erbringen können.

Aus der Arbeit der Außenstelle
Die Außenstelle des DAAD in Kairo
feiert im Jahre 2000 ihren vierzigsten Geburtstag. Über 4.000
Ägypter sind seit den sechziger Jahren in der einen oder anderen
Weise durch den DAAD gefördert worden, mit ägyptischer
Förderung ist seit den sechziger Jahren wahrscheinlich noch
einmal dieselbe Anzahl von Personen zu akademischen Zwecken nach
Deutschland gereist. So begegnet man Absolventen deutscher Universitäten
überall in Ägypten, sei es in den Großuniversitäten
Kairos, in denen des Nil-Deltas oder auch in Oberägypten. In
einigen Lehrkörpern bildet die "deutsche Gruppe"
eine Mehrheit. Gemäß den Entwicklungsprioritäten
Ägyptens sind die Fächer Medizin, Landwirtschaft, die
Naturwissenschaften und das Ingenieurwesen besonders stark vertreten.
Aber auch Musiker, Künstler und Philosophen finden sich unter
den Geförderten. Unter den Geisteswissenschaftlern bilden die
Germanisten eine besonders stark vertretene Kategorie.
Der gute Ruf und die Bekanntheit des DAAD
führen dazu, daß unser Büro in Kairo sehr viele
Interessenten zu betreuen hat. Um nur einige Zahlen zu nennen: In
der individuellen Studienberatung, die wegen der Unterschiedlichkeit
der Bildungssysteme erklärungs- und zeitintensiv ist, haben
die Mitarbeiterinnen der Außenstelle 1999 über 3.000
Personen empfangen. Für unsere 23 Jahresstipendien wurden von
den Universitäten 500 Kandidaten nominiert, von denen die Außenstelle
gemeinsam mit einer ägyptischen Kommission 305 interviewte.
Für das Jahr 2000 hat die Außenstelle 180 Bewerbungen
für Studienaufenthalte erhalten. Alle Anträge werden sorgfältig
gelesen, bearbeitet, und für die Kommissionen aufbereitet.
Die Förderungsleistungen des DAAD haben in Ägypten insgesamt
eine nachhaltige, spürbare und oft auch quantifizierbare Wirkung.
Neben dem Werben um neue Interessenten
für eine akademische Weiterqualifizierung in Deutschland hält
die Außenstelle den Kontakt zu den Ehemaligen. Das herausragende
Ereignis im Bereich der Nachbetreuung war 1999 das von Dr. Pätzold
und den Mitarbeiterinnen der Außenstelle organisierte große
Alumni-Seminar, zu dem vom 19. bis zum 21. März über 400
promovierte ägyptische DAAD-Ehemalige zusammenkamen. Bei diesem
Treffen konnte der Präsident des DAAD, Professor Berchem, zahlreiche
prominente Persönlichkeiten, wie den Minister für religiöse
Angelegenheiten, den Generalsekretär des Obersten Universitätsrates
sowie den deutschen Botschafter in Ägypten begrüßen.
Diese herausragende Zusammenkunft hat das Gefühl der Zusammengehörigkeit
zwischen den Alumni und dem DAAD, aber auch zwischen den Ehemaligen
selbst neu belebt. Es ist im Gedächtnis der ägyptischen
Ehemaligen inzwischen fest verankert.
Ägyptische Absolventen deutscher Universitäten, die nicht
vom DAAD gefördert worden sind, fühlen sich hingegen oft
vernachlässigt. So manchem fällt es schwer, den Kontakt
nach Deutschland zu halten, die Bindungen verlieren an Vitalität.
So geht es vor allem den ägyptischen Regierungsstipendiaten,
einigen Selbstzahlern, aber auch den Absolventen von Hochschulen
der ehemaligen DDR. Diese Lücke in der Nachbetreuung von Menschen,
die in Deutschland ihre akademische Heimat haben, konnte 1999 durch
das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung finanzierte Nachkontaktprogramm ausgefüllt
werden. Vom Alumni-Referat des DAAD unterstützt und von der
Außenstelle teilweise betreut, ansonsten aber von den deutschen
Universitäten organisiert und in Ägypten durchgeführt
wurden 1999 mehrere Seminare für Absolventen der betreffenden
Hochschulen - unabhängig von der ehemals fördernden Organisation.
Das größte darunter war ein "Symposium-cum-Workshop",
das von den Tropenzentren der Universitäten Kassel und Göttingen
in Kooperation mit der Kairo Universität im November realisiert
wurde. Weitere Veranstaltungen für ägyptische Absolventen
deutscher Universitäten wurden von der Humboldt Universität
Berlin, der TU Hannover sowie der TU Berlin in und außerhalb
Kairos initiiert.
Außerordentlich engagiert zeigten
sich auch 1999 wieder die DAAD-Lektoren. Es ist bekannt, daß
die Germanistik in Ägypten eine lange Tradition hat und auch
quantitativ von Bedeutung ist. Drei deutsche Schulen im Lande bringen
außerdem eine große Zahl von Absolventen hervor, die
Deutsch nicht als Fremd-, sondern als wirkliche Zweitsprache beherrschen.
In den ägyptischen Schulen soll Deutsch dem Französischen
als zweite Fremdsprache (nach Englisch) mittlerweile den Rang abgelaufen
haben. Die Nachfrage nach Deutsch-Sprechenden kommt aus dem Tourismus,
dem Bereich der Übersetzung und der privaten Wirtschaft. Auch
nach qualifizierten Deutschlehrern und promovierten Germanisten
wird händeringend seitens privater Sprachinstitute aber auch
der Deutschen Abteilungen in den Universitäten gesucht, die
Dozentenstellen mangels Angebot nicht besetzen können.
Die sechs Lektoren des DAAD wirken an drei
Abteilungen in Kairo, an einer in Alexandria und im Sprachenzentrum
der Universität Assiut. Durch ihr weit über die Pflicht
hinaus gehendes Engagement in den Abteilungen, aber auch außerhalb
dieser, schaffen sie Raum für Aktivitäten und Entwicklungen,
die sonst nur schwer zu realisieren wären. Ein Alexandriner
Sommerkurs und regelmäßig in der Außenstelle abgehaltene
Kolloquien sind Instrumente und Orte, in denen Neues entsteht. Zahlreiche
HochschulsommerkursStipendien, einige Jahresstipendien und leider
viel zu wenige Materialsammlungsstipendien ergänzen das lokale
Angebot des DAAD durch den unverzichtbaren Besuch in Deutschland
selbst.
Die Bilanz des akademischen Austauschs
zwischen Deutschland und Ägypten ist unausgewogen, was angesichts
des Gefälles der wissenschaftlichen und finanziellen Möglichkeiten
beider Länder auch nicht überrascht: Es gehen erheblich
mehr Ägypter nach Deutschland als Deutsche nach Ägypten.
Aus Deutschland in Richtung Ägypten reisten 1999 mit Förderung
des DAAD 18 Hochschullehrer, ein Langzeitdozent ist vor Ort tätig.
Im Oktober begann für elf Studierende aus verschiedenen deutschen
Universitäten der sechsmonatige Arabischkurs, der inhaltlich
von den Universitäten Kairo und Bamberg verantwortet wird.
Hinzu kommen einige wenige Graduierte, Promovenden und Post-Docs,
die sich zur Forschungszwecken in Ägypten aufhalten.

Wechsel in der Leitung
der Außenstelle
Zum 1. Juli kehrte Dr. Mathias Pätzold,
der die Außenstelle seit 1994 geleitet hatte, in die Bonner
Zentrale des DAAD zurück. In einer feierlichen Zeremonie, die
der Präsident der traditionsreichen Cairo University ausrichtete,
wurde Dr. Pätzold im Beisein des deutschen Botschafters für
seine Verdienste um den deutsch-ägyptischen akademischen Austausch
geehrt. Herr Pätzold, der in Fachkreisen als Übersetzer
des arabischen Soziologen Ibn Khaldun bekannt ist, bedankte sich
bei den Gastgebern in geschliffenem Hocharabisch. Nachfolger von
Mathias Pätzold ist Alexander Haridi. Herr Haridi hat zuletzt
das Büro der niederländischen Nichtregierungsorganisation
"Euro-Arab dialogue from below" in Rabat geleitet. Er
kehrt nun gewissermaßen nach Kairo zurück, wo er zu Beginn
der neunziger Jahre den ägyptischen Dialekt erlernt hatte.

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